Ein ganz besonderer Mensch hat uns verlassen

Manfred Brockt ist im Dezember 2019 von uns gegangen und hinterlässt eine große Leere!


Wir trauern um einen ganz besonderen Menschen, der uns bei MORUS 14 seit 2011 mit seinem vielfältigen und grenzenlosen Engagement intensiv begleitet hat. Er empfand es als selbstverständlich, sich für Andere einzusetzen. Das motivierte ihn auch, mit 75 Jahren vom „schönen, aber verschlafenen Villenviertel“ Schlachtensee ins Neuköllner Rollbergviertel zu ziehen, weil er Herausforderungen suchte.


Die fand er bei MORUS 14, wo er sich seit 2011 mit Herz und Blut engagierte. Mit seiner Bildungskarriere im Gepäck, gepaart mit seiner feinfühligen Intelligenz und seinem selbstironischen Humor, fand er leicht Zugang zu den Menschen im Kiez. Sein Credo: Er wollte die Welten einander näherbringen. So half er als Mentor, als Vermittler, als Multiplikator. Er rekrutierte aktiv neue Mentorinnen und Mentoren unter den Studierenden, er warb auf allen Bühnen für MORUS 14, akquirierte Spenden, gab Interviews, setzte sich für seine Nachbarn ein, vermittelte zwischen Bewohnern und Behörden … Diese Aufzählung ließe sich noch lange weiterführen.


Ein solches selbstloses Engagement für einen Kiez und die Gesellschaft ist selten – und wertvoll! Vielen diente er als Vorbild. Manfred wird noch lange in unseren Gedanken sein und sein Wirken mit MORUS 14 und seinem Kiez verbunden bleiben.


2016 beendete er eine Radiosendung mit den Worten: „Beteiligen Sie sich, werden Sie Pate von einem Flüchtling oder machen Sie in solchen Organisationen mit. Sie kriegen auch etwas zurück“.


Am Dienstag, dem 28. Januar, findet um 10:00 Uhr eine Trauerfeier in der Kapelle auf dem Waldfriedhof Dahlem, Hüttenweg 47, 14195 Berlin, mit anschließender Urnenbeisetzung statt.

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